

Ein körperlich anspruchsvolles, jedoch unvergessliches Erlebnis! Die Bärenrunde geht durch den Nationalpark Oulanka in Finnisch Lappland. Es ist einer der ältesten Nationalparks Finnlands, da man schon früh dessen Schönheit erkannte. Der ungezähmte Fluss Oulankajoki, dem wir auch oftmals entlang wandern gibt dem Nationalpark seinen speziellen Charakter. Besonders im tief verschneiten Winter vermittelt diese Region das Gefühl, sich in einem Naturparadies zu befinden. Wir werden viele interessante Landformationen sehen, von tiefen Schluchten, Canons, weiten Mooren bis zu eisigen Felsen. Auf unserer Wanderung werden wir von liebenswürdigen Huskies begleitet, die unser Gepäck in Pulkas ziehen. Mit einem Seil sind wir mit dem „Gespann“ verbunden und tragen nur ein leichtes Gepäck auf dem Rücken…
Reisetermine (Sonntag bis Sonntag)
15. – 22.02.2009
22. – 29.03.2009
29.03. – 05.04.2009
1. Tag: Transfer vom Flughafen zu den Blockhäusern Juuman Leirintä. Zimmerbezug. Nachtessen und Besprechung der kommenden Woche mit dem Guide.
2. Tag: Nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg, die kleine Bärenrunde (wohl die 12 km meistgewanderten km ganz Finnlands) zu durchwandern. Eine wunderschöne Rundwanderung, vorbei an vielen Sehenswürdigkeiten und Wasserspielen. Dies machen wir noch ohne Huskies, da wir kein Gepäck haben und es einige Steigungen und Abstiege auf der Route hat. Distanz ca. 13 km. Nach Rückkehr zu unseren Blockhäusern Sauna, Nachtessen.
3. Tag: Heute lernen wir unsere Hunde kennen, die uns dann der Rest der Woche begleiten werden. Wir erlernen, wie man die Hunde einspannt und mit den Pulkas geht. Auf dem See direkt vor den Hütten drehen wir ein paar Übungsrunden… am Nachmittag werden wir uns Gedanken machen zur Tourplanung. Sauna und Nachtessen in den Hütten.
4. Tag: Nach dem Frühstück geht es los zu unserem Ausgangspunkt in Virkkula. Unsere erste Etappe führt uns noch durch Gebiete ausserhalb des Nationalparks… wunderschöne Felder und weite Sümpfe durchqueren mir stapfend. Mittagessen werden wir an einem offenen Feuer unterwegs. Auf den letzten km unseres Tages überqueren wir auch die Grenze zum Nationalpark. Abends kommen wir in unserer ersten Wildnishütte an. Der letzte Abstieg zur Siilastupa erfordert Teamgeist. Die Hütte ist an den Wasserfällen Jyrävä gelegen, die wir bereits auf der kleinen Bärenrunde gesehen haben. Übernachtung in der ersten einfachen Wildnishütte mit Kamin, jedoch ohne Strom und fliessend Wasser. Distanz ca. 13 km.
5. Tag: Weiter geht es über das uns bekannte Dörfchen Juuma über den Winterweg durch wilde Sümpfe durch leicht hügeliges Gelände immer Richtung Russland… immer weniger km trennen uns von der Grenze. Bis wir dann unser Etappenziel – Jussinkämppä – erreichen, das weniger als 5 km von der russischen Grenze entfernt liegt. Direkt vor der Hütte ist ein weiter, idyllischer See gelegen. Ein wunderschönes Fleckchen Erde. Übernachtung in einfacher Hütte mit Kamin, jedoch ohne Strom und fliessend Wasser. Distanz ca. 15 km
6. Tag: Weiter geht es nach dem Frühstück entlang der Überreste einer Seitenmöräne aus der Eiszeit. Diese bringt uns ein paar Auf- und Abstiege, die aber sanft und leicht zu überwinden sind. Mittagessen unterwegs aus dem Rucksack (Lunchpakete). Bald einmal erreichen wir dann das Flusstal Oulanka – nachdem auch der ganze Nationalpark benannt wurde. Ein Fluss, der sich noch sehr natürlich um viele Ecken schlängelt. An dessen Flussufer treffen wir dann auf unser nächstes Etappenziel – Ansakämppä. Die Wildnishütte ist dem geräumigen Jussinkämppä sehr ähnlich. Die letzten paar Meter zur Hütte sind sehr steil – werden aber in Teamarbeit locker geschafft! Distanz ca. 8 km.
7. Tag: Unsere letzte Etappe bringt uns alles entlang dem Oulankajoki – dem Fluss des Nationalparks. Durch wunderschöne lichte Kieferwälder streifen wir noch gemütlich hoch bis wir die Wasserfälle Kiutaköngäs erreichen. Eine beeindruckende Schlucht aus rostroten Felsen – von Fotografen unendlich oft aufgenommen. Nachdem wir diese bestaunt haben machen wir uns auf auf die letzten 2 km der Tour. Beim Visitorcenter angekommen, haben wir noch die Möglichkeit, auf Wunsch Diavorträge oder einen Film des Nationalparks anzusehen. Das Naturzentrum bietet darüber hinaus auch noch eine Ausstellung über die Tiere und Pflanzen des Nationalparks sowie eine gute Sammlung von Naturfotobüchern zum Bestaunen. Von hier werden wir abgeholt und wieder in unsere Ausgangs-Hütten in Juuma gebracht. Sauna, Abschiedsnachtessen. Übernachtung in Blockhäusern. Distanz 9 km
8. Tag: Nach dem Frühstück Transfer zum Flughafen und Heimreise.
Später in der Wintersaison – je nach Wetter und
Bedingungen – werden wir die Wildnishüttenwahl etwas ändern und zum Teil
längere Distanzen wandern. Dabei bleiben uns aber die schönsten
Sehenswürdigkeiten der Tour erhalten.

